Helge privat

Anni Käthe Runge geb. Fredericksen
Vor dem Kennenlernen:

links meine Mutter, rechts mein Vater.
Oben: Hochzeit 15.12.1951
Karl Runge Lübeck
Das erste Foto von Klein-Helge, am 21.8.1952 gemacht.
Ich muss es wissen, denn ich war dabei!
Rechts: Juni 1953 irgendwo in Süddeutschland...
Helge Runge 1953
Diese Homepage heißt 
www.helgehansnorman.de

Daher nun erstmal eine Information zur Namensgebung für diese meine Seiten. Der Name besteht ja aus drei Teilen, genauer gesagt aus drei Vornamen. Diese sind tatsächlich auch meine echten drei Vornamen, wobei - allen wohl bekannt - Helge der Rufname ist. Aber der kommt auch nicht aus der Lotterietrommel, nein, ich habe ihn von meinen Eltern bekommen, weil diese in der Zeit, als sie frisch verliebt waren, Fans des dänischen Tenors Helge Roswaenge waren. Ob sie ihn je live gesehen und oder gehört haben, weiß ich nicht. Ich habe immerhin von einem Freund aus den Rheinland (danke Jürgen!!) ein Foto mit einem Autogramm von Helge Roswaenge bekommen.
Er lebte von 1897 - 1972. Der blasse Mensch oben in der Mitte ist dieser Helge.

Auf dem Bild oben ganz links ist Hans Klein zu sehen, ein Freund meiner Eltern aus deren Zeit in England. Das war wohl Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre. Hans Klein und meine Eltern waren als junge Erwachsene derzeit in England, wo die Männer im Cooperative College der Universität Leicester ausgebildet wurden. Was meine Mutter dort machte, entzieht sich meiner Erkenntnis. Alle aber sollten wohl auch die Grauen des Krieges verarbeiten und bzw. oder sollten sie wohl auch aufgepäppelt werden nach dem grausamen Krieg - denke ich. By the way: Eine echt noble Geste vom Kriegsgegner Nazi-Deutschlands! Jedenfalls ist es das, was ich von dieser "Verschickung" verstanden habe.
Also Hans Klein wurde dann auch einer meiner Taufpaten. Ob er bei der Taufe dabei war? Keine Ahnung - muss man bei einer Taufe dabei sein? Was ich alles nicht weiß, unbelievable! Auf jeden Fall gibt es keine Fotos davon. 

Hans Klein - ein Sudetendeutscher und CSU-Mitglied - war u.a. Presseattaché in Jordanien, in Syrien, dem Irak und in Indonesien. 1965 wurde er Pressereferent für Bundeskanzler Ludwig Erhard und unterlag mehrfach bei den Direktwahlen zum Bürgermeister von München gegen Georg Kronawitter (SPD). Klein wurde 1968 Pressechef für die Olympischen Spielen in München (1972) - wo das brutale Attentat der Palästinenser stattfand und alle israelischen Geiseln getötet wurden. Er war viele Jahre einer der CSU-Fürsten in Bayern und ab 1982 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Bonn.  Unter Bundeskanzler Helmut Kohl war Hans Klein zweimal Minister und ab 1990 Bundestagsvizepräsident. Ich war ihm ziemlich egal: Einmal wollte er mich in Hamburg besuchen - als er die Pressekampagne für den CDU-Bürgermeisterkandidaten Erik Blumenfeld leitete... Es kam nur ein Fresskorb von Blumenfelds Fahrer...   
Hans Klein ist 1931 geboren und verstarb im November 1996 an den Folgen eines Herzinfarkts.

Tja und Norman Savage war der dritte im Bunde - oben ganz rechts, das einzige Fotos, das ich im Nachlass meiner Eltern finden konnte - auch aus der englischen Zeit meiner Eltern. Leider habe ich nie etwas von ihm gehört oder gelesen. So lange ich mich erinnern kann: Es gab und gibt nur eine totale Leere in Sachen Norman Savage... Schade.
Soweit zum Verständnis von helgehansnorman.de
Und weiter geht es mit meinem Lebenslauf - in Wort und Bild...
oben:
An mir ist mit Sicherheit ein erster Alwin Schockemöhle verloren gegangen... 

rechts außen:
Im Kindergarten in der Fackenburger Allee
Käthe und Helge Runge, Priwall 1953
Helge und seine Mama am Priwall-Strand, wohl 1953/54
So sahen Mami und Erstgeborener im Foto-Album der Mutter aus, aber so...
... scheint es vielleicht erhofft gewesen zu sein.
Tut mir ja leid Mami, aber der liebe Gott hat es halt anders gewollt.

Und man gucke rechts: ist doch ein stattlicher Knabe geworden - wer weiß, was für eine Heulsuse Heicke/Heike geworden wäre?!!
Helge, Claudia und Sylvia Runge, Lübeck
oben: Helge, Claudia und Sylvia auf dem Balkon in der Ziegelstraße
rechts: mein Bruder Reiner und ich bestaunen eine Dampflok...
Klein Helge auf dem Lübecker Rathaus-Markt, zu seiner Zeit natürlich noch ein Parkplatz - zeitweise nur für Taxis, meist aber vollgestopft mit Autos aller Art...
Eigentlich war schon damals klar, dass ich  zu blöd war für die Schule - aber die Behörden haben drauf bestanden. 

Also wurde ich in die sowieso Volksschule an der Aegidien Kirche  eingeschult - siehe rechts. 

Später dann habe ich wechseln müssen in die Otto-Anthes-Volksschule am Burgfeld. Eine meine Mitschülerinnen: Gabi Schwang. Oh was war ich verliebt - schon in den 50er Jahren... Ach so: ich bin der blonde hinten in der Mitte, neben mir rechts besagte Gabi... Oder Gabriele? Links saß auch noch Gabi Reuter...
Links ein Tagebucheintrag meiner Mutter...

Dazu passt dann gut (oben) ein Ausflug mit den Jugendgruppen der
St. Lorenz Kirche in Lübeck nach Ahlden, wo wir missioniert werden sollten... Uns waren die Mädels aber wichtiger. Ich kann mich noch an Anneliese und Karin erinnern, oben zu sehen rechts neben mir...
Rechts noch Blacky mit Girl und ganz rechts Wolfgang. Long time ago!
Mein Zimmer im Anbau.                      Rechts: Konfirmation 28. Mai 1967
Konformation Helge Runge
Sechswöchige Sprachreise nach England
Reiner und ich sollten Englisch lernen. Wir waren Gäste bei uns vorher unbekannten
Menschen von der Heilsarmee... 
Carol Vinall
Und diesmal waren Reiner und ich gleich beide total verliebt: in Carol Vinall !
Das erste und einzige Mal, dass ich zum Abschiedsball eingeladen wurde. Die einladende Tanz-Dame (aus dem Kreis der Jugendgruppen unserer Kirchengemeinde) war Gudrun. Was wohl aus ihr geworden ist? Schade, dass Frauen gerne ihren Nachnamen ändern... Null Chance!
Unser Austausch-Schüler aus den USA: Scott Nagao, rechts vorne, links neben ihm Reiner und Frau Wulf aus dem Wesselhof in der Ziegelstraße sowie Conny (???)... Links sitzen auch zwei smarte Mannslüt - die Gesichter sagen mir heute allerdings nichts mehr... I´m so sorry!
Mitte: Renate, meine erste "Freundin", so nannte man es, wenn man umarmt ging und flüchtige Küsse austauschte. Wir haben uns aus den Augen verloren - und ich musste erst kürzlich erfahren, dass sie sehr früh verstorben ist! Traurig, traurig!
 Oben: Pommes wurden von mir anscheinend einzeln ins heiße Öl gegeben - ein Glück, dass ich kein Koch geworden bin, die Menschheit würde verhungern!
Am 27. Februar 1969 verstarb unser Vater an den Folgen eines Schlaganfalls. Man kann erst nach Jahren, ja Jahrzehnten spüren und ermessen, was das für jeden von uns bedeutet hat und noch immer bedeutet. Und es bleibt nur das, wann im Herzen ist - nicht einmal dieser schwere Stein hat die Jahre überlebt... 
August 1970: Klassenfahrt nach Paris, mit den beiden Lehrern Werner Brüggemann (dem Sergeant) und Hans-Joachim Draeger, der leider inzwischen auch bereits verstorben ist...

Unten links: Dr. Grohmann, unser Lateinlehrer

Unten mitte: Ausflug mit unserem Klassenlehrer, Herrn Brüggemann. 
Klassenfahrt Johanneum 1970 Paris
Eine tolle Tradition: Sonntags nach dem Gottesdienst nach Nusse zum Fußballspielen auf dem dortigen Platz, der eher einem Acker glich... Aber es hat Spaß gemacht, oft in Verkleidung. Und hinterher zur Currywurst in den "Bürgergrill" in der Fackenburger Allee.
In Taize mit Gunnar Berndsen und St. Lorenz Leuten
Oben: Zusammen mit Gunnar, den Zengel-Brüdern, mit Wolfgang P.  und anderen fahren wir im VW-Bus nach Taize, 1971
Oben: 1971-1973 Zivildienst im Kreiskrankenhaus Barmstedt und im chirugischen OP des Krankenhaus Süd in Lübeck. Wohnen tue ich bei Elke und Manfred in Stockelsdorf, es sind Verwandte meiner damaligen Freundin Ute. Tolle Sache! 
Grund für den Auszug aus dem Elternhaus in der Ziegelstraße 1c: Nach dem Tod meines Vaters hat meine Mutter einen Holländer geheiratet und ist zu ihm und seiner Armada von Kindern nach Lisse in die Niederlande gezogen. Ich musste hierbleiben wegen des Zivildienstes. Damit war der Kontakt zur Familie gleich Null...
Ralf Päpcke + Edda Blümel
oben: Indianderversammlung auf unserem Balkon. Ganz rechts steht Edda, unten kniet zu ihren Füßen Ralf Päpcke (oder Päpke?).
oben: Edda (und Schwester?), hinten Jan sowie wir drei Geschwister Helge, Reiner, Claudia
rechts: Hier der Grund für den Umzugs der Familie nach Holland: Wim Koelewijn. 
Ihn hat meine Mutter dort geheiratet - und hat sich dann bald wieder scheiden lassen... 
Alles Gottes Wille - sagte sie...
ohne Worte...
rechts: Die alte Kaserne in der Fackenburger Allee. Sie wird hier gerade abgebrochen. Ich habe mich immer gefürchtet, dort rein zu gehen, es lebte dort ein gar eigenartiges Völkchen von Menschen. Ohne mich!
Oben und unten:
April 1974 - noch in Stockelsdorf in der Lohstraße wohnend, habe ich meinen Führerschein gemacht. Dann habe ich mir den ersten Wagen gekauft - natürlich einen VW-Käfer, das tat man damals so! Un dann wagten wir uns gleich auf eine lange und mutige Fahrt quer durch Frankreich.  Wir - das waren Ralf, Ute und ich.  Über Paris und Versailles ging die tolle Tour bis nach La Ciotat am Mittelmeer. Und auf der Rücktour durch die Normandie. Und irgendwie standen wir plötzlich vor dieser wunderbaren Erscheinung: Le Mont Saint Michel. Niemand von uns dreien hatte vorher davon gehört - und wir waren überwältigt! Was für eine Überraschung, was für ein Gefühl! 
Mont Saint Michel
Immer wieder Haare, das sind ja langhaarige Affen...
Mit sowas geht man doch nicht auf die Straße... 
Das sind ja Gammler !

Unten: Urlaub 1975 mit U. in Sousse/Tunesien.
Damals konnte man während des Fluges ins Cockpit  gehen und den Piloten über die Schulter gucken - und fotografieren...
Pause!
Irgendwann geht´s weiter...
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